Neues vom Markt


10 simple Schritte zu weniger Plastik

1. Bringe deine eigene Tasche mit

Egal ob im Supermarkt, Klamottenladen oder auf dem Flohmarkt: Plastiktüten sind scheiße, waren schon immer scheiße und werden es immer sein. So einfach ist das. Wenn du nur diese eine Sache konsequent durchziehst und immer eine Tasche parat hast, sparst du im Jahr statistisch gesehen 71 Tüten

2. Steig auf Glasflaschen um

Mineralwasser in Plastikflaschen findet weltweit einen reißenden Absatz. Das ist ein gigantischer und unnützer Müllberg. Außerdem gibt es immer mehr Indizien dafür, dass Mineralwasser aus Plastikflaschen auf den Hormonhaushalt wirkt - die Dinger sind also nicht nur für die Umwelt, sondern auch für dich so richtig schlecht. Besonders betroffen sind die labbrigen Einweg-Plastikflaschen (ja, genau, die Pfandflaschen). Lass die im Laden stehen, wirklich! Wenn schon Plastik, dann bitte Mehrweg, aber noch viel besser sind Glasflaschen. Ob für Saft oder Wasser - achte auf regionale Produktion, dann sind Glasflaschen unschlagbar. Oder trinke Wasser aus der Leitung.

3. Obst und Gemüse offen kaufen

In einigen Läden gibt es Obst und Gemüse nur abgepackt - da hast du keine Chance. In anderen Geschäften kriegt man es dagegen offen - wenn man zur etwas teureren offenen Paprika greift und nicht zum 3-er Pack. Die Plastiktütchen kann man entweder mehrmals nutzen oder links liegen lassen. Bis zu einer gewissen Anzahl geht es nämlich ganz ohne, oder man greift auf genähte Gemüsebeutel zurück. In manchen Bioläden gibt es alternativ Papiertüten, auf dem Bauernmarkt oder im kleinen Gemüseladen kann man die Sachen eigentlich immer lose kaufen.

4. Mit Bedacht wählen

Viele Produkte gibt es plastikfrei/ -reduziert in Glas oder Karton verpackt: Ketchup, Öl, Tomatenpaste, Nudeln, Konserven und Eis. Im Laden einfach die Augen offenhalten und zur alternativen Verpackung greifen. Und noch ein Wort zu Öl: Bitte immer unbedingt im Glas kaufen! Das Öl löst nämlich Weichmacher aus den Plastikflaschen, und das willst du nicht essen.

5. Brotbelag von der Theke

Auf dem Markt oder in kleineren Läden geht das i.d.R. mit eigener Dose und damit komplett plastikfrei. Nachfragen lohnt sich und an das Gefühl ein Freak zu sein, gewöhnt man sich. Wer's weniger extravagant mag spart mit dem Einkauf an der Wurst- und Käsetheke im Supermarkt immer noch Plastikmüll, weil viel weniger Folie verbraucht wird, als für die eingepackten Käsestücke aus dem Kühlregal. Zuhause aber bitte nicht im Einschlagpapier lagern, da gilt nämlich das Selbe wie beim Öl: Das Fett löst Bestandteile, die dann in den Käse übergehen *schauder*.

6. Milchprodukte im Glas

Milch, Joghurt, Quark, Sahne, Buttermilch - all das ist in Pfandflaschen aus Glas zu haben. Damit kannst du Massen an Plastik einsparen und besser schmecken die Sachen auch noch. Im Bioladen sollte es die Sachen auf jeden Fall im Glas geben, aber Supermärkte mit etwas größerer Auswahl haben normalerweise auch ein ganz gutes Pfand-Sortiment.

7. Deckel weglassen

Ja, der Deckel beim Coffee-to-go ist praktisch, damit beim Gehen nix verschüttet wird. Aber sobald ein bissl was vom Kaffee abgetrunken ist, braucht man ihn nicht mehr (also nach 2 Schluck). Also einfach weglassen und solange auf den Kaffee in der Hand aufpassen, dann passiert auch nix. Oder: Auf's to-go pfeifen und den Kaffee vor Ort aus Keramik trinken. Weglassen gilt natürlich auch für Deckel von Soft-Drink-Pappbechern, gell? Und wenn du schon dabei bist, kannst du den Strohhalm auch gleich weglassen.

8. Haushaltsreiniger Selbermachen

Essig und Waschsoda reichen für 90% der Putzaufgaben im Haus. Das spart nicht nur viele bunte Plastikverpackungen sondern auch gruselige Inhaltsstoffe und jede Menge Geld.

9. Retro im Bad

Im Bad gibt es viele Möglichkeiten, Plastik zu vermeiden. Den meisten Effekt bringt Seife statt Duschgel, Flüssigseife oder Shampoo. Und sehr viel besser schaut das Ganze auch noch aus.

10. Nicht stressen

Es geht immer nur ein Schritt nach dem anderen. Also eine Sache oder Produkt aussuchen und umstellen. Wenn das läuft, das nächste angehen. Plastik ist so ein integraler Bestandteil des modernen Lebens, dass es viel Zeit braucht, um es zu reduzieren. Also, nicht entmutigen lassen sondern die einfachste Umstellung aussuchen und loslegen.

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