Neues vom Markt


Neue Wege ins Grüne

Neue Wege ins Grüne

Die beste Zeit, um ein Unternehmen zu gründen? Natürlich der Frühling, – vor allem, wenn man Kräuterexperte ist. Und so entschied sich Michael Flechl im Frühling 2014, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. „Meine Faszination für die Pflanzenwelt und mein Wissen teilen“, beschreibt der green market-Partner seine Motivation. Bereits als Kind hat er gegartelt und sich für Grünzeug in allen Größen und Formen begeistert. Ihn faszinierten die Pflanzen selbst, aber auch Fragen zum Standort, zum Untergrund, zu den Tieren in der Umgebung und nicht zuletzt die Nutzung als heilendes und/oder wohlschmeckendes Nahrungsmittel.

Kräuter und Wissen sammeln

Zum Garteln kommt er mittlerweile selten. Seit sein Unternehmen wächst und gedeiht, findet er kaum Zeit dazu. Dennoch ist der Botaniker das ganze Jahr über an der frischen Luft und das Wachsen und Werden hat er nach wie vor im Blick, wenn er sein Wissen bei Seminaren und Wanderungen weitergibt. Auf Wunsch werden die gesammelten Kräuter gemeinsam zu Kräuteraufstrichen und anderen Köstlichkeiten verarbeitet oder barrierefreie Touren geplant.

Kräuter für den Teamgeist

Das Thema fasziniert Privatpersonen, Vereine und Schulen. „Immer öfter organisiere ich aber auch Kräuterwanderungen für Unternehmen, denn der gemeinsame Ausflug in die Natur stärkt das Bewusstsein für natürliche Ressourcen und eignet sich wunderbar als Maßnahme für innerbetriebliches Gesundheitsmanagement und auch für den Teamgeist.“

Seit kurzem bietet der Grazer seine botanischen Expeditionen auch in Wien und Niederösterreich an, die meisten Kräuterwanderungen finden aber noch immer in und um Graz statt: der blühende Stadtpark, der Schlosspark Eggenberg, die Ruine Gösting, Maria Trost, der Auwald südlich von Graz oder der Florianiberg. Und natürlich der Schloßberg. „Die Schlossberg-Tour war meine erste und sie ist noch immer eine der schönsten Wanderungen“, freut sich der Botaniker schon auf den 13. April.

Granatäpfel, Feigen und Bitterorangen

Gestartet wird am Karmeliterplatz, dann geht es vorbei an den blühenden Dirndlsträuchern und den frischen Frühlingskräutern hinauf auf das Plateau, über den Herbersteingarten zu den Terrassen an der Stiege. Im außergewöhnlichen Mikroklima gedeihen dort Feigenbäume, Granatäpfel, Bitterorange und andere mediterrane Pflanzen, die selbst vielen Grazerinnen und Grazern noch unbekannt sind.

Und wie das mit dem Grazer Kaffee zu verstehen ist? „Wie der Kaffee zählt das Wiesenlabkraut zu den Rötegewächsen: eine Pflanze mit kleinen Blättern, die man zu einem Aufstrich, in der Suppe, als Smoothie oder zu einem Tee verarbeiten.

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